«Natur Linth» und die «Grünen Uznach» arbeiten im Kaltbrunner Riet
Am Samstag, 24. Oktober fand der bereits zur Tradition gewordene Naturschutzeinsatz des Vereins «Natur Linth» und der «Grünen Uznach» im Kaltbrunner Riet statt.
Im Jahresverlauf fallen im Naturschutzgebiet Kaltbrunner Riet verschiedenste Arbeiten zur Pflege der Riedflächen, Hecken und Sträucher an. Viel Handarbeit ist gefragt. Aus diesem Grund leistete eine grössere Gruppe von Freiwilligen, organisiert durch die «Grünen Uznach», auch in diesem Herbst einen Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet.
Kurt Walser, der für den Unterhalt des Kaltbrunner Riets verantwortlich ist, erklärte die notwendigen Arbeiten und rüstete die Teilnehmenden mit Rechen, Gabeln und Gartenhandschuhen aus. Mit viel Elan wurde im Gebiet des Entensees eine grössere Fläche von Weiden und Erlen gesäubert. Eine andere Gruppe übernahm das Zurückschneiden von Hecken und pflegte den Heckensaum auf dem Wall der Flutwiese. Weiter musste der Weg zum Beobachtungsturm Entensee freigeschnitten werden. Beim Infopavillon wurden einige Flächen und Büsche zurückgeschnitten und beim Teich ein Unterschlupf für die Amphibien gebaut. Das gesamte Schnittgut wurde zusammengetragen und abtransportiert.
Sehr erfreulich war, dass rund 25 Helfende aus Uznach und Umgebung an diesem Naturschutzeinsatz teilgenommen haben. Besonders zu erwähnen ist die Teilnahme einer Gruppe junger Menschen des Vereins «Arbor Mundi». Ein Verein, gegründet von Studenten, der sich für die Biodiversität und den Klimaschutz einsetzt.
Trotz des nebligen und zeitweise regnerischen Wetters blieb die Stimmung ausgezeichnet und alle freuten sich über den Austausch während der Pause beim wohlverdienten feinen Znüni. Am Mittag bedankte sich Kurt Walser herzlich bei allen Helfenden, denn es durfte auf einen gelungenen Arbeitseinsatz zurückgeschaut werden.